JUGENDWETTBEWERB

MITEINANDER LEBEN. ÜBERLEBEN.

Im März 1996 stand ich in Köln vor einem großen Publikum auf der Bühne, um den Song "Zusammen Leben" live zu singen. Im Gepäck hatte ich das Instrumental, dass mir die Komponisten und Textdichter Dirk, Thomas und Matthias bereits für die Vorrunde in Dortmund zur Verfügung gestellt hatten. Hintergrund meines Antriebes war der Jugendwettbewerb des Ministers für Schule und Weiterbildung NRW zum Thema: "miteinander leben - überleben".

Mitmachen konnten alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrem Alter. Die Bühnenbeiträge durften 15 Minuten nicht überschreiten und die besten Beiträge sollten es bis nach Köln schaffen und dort während des Landesforum 1996 präsentiert werden.

Vor meinem großen Auftritt vor hunderten Schülerinnen und Schülern musste ich erst einmal mein Lampenfieber senken. Einmal tief durchgeatmet, war es mit dem ersten Schritt auf die Bühne verflogen. Ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass mein Gesang die Menschen so emotional berühren würde. „Zusammen Leben“ durfte ich deshalb so inklusive der Zugaben drei Mal hintereinander singen. Das war wirklich ein tolles Gefühl!

22 Jahre später halte ich nun die Urkunde aus Köln in meinen Händen - ich denke sofort zurück an meine Schulzeit und daran, den Song noch einmal zu singen. Dirk hat sich also an die Arbeit gemacht und den Song für mich neu arrangiert. Entstanden ist so ein großartiges Instrumental. Danke Dirk! Ganz spontan konnte ich Dirk's Tochter Nele und ihre Freundinnen Marie und Louisa gewinnen, um ein paar Audiospuren mit uns aufzunehmen. Das Ergebnis ist ein wirklich schöner Chor.

WANDERN

DAS WANDERN IST NICHT NUR DES MÜLLERS LUST.

Es ist Sommer, ein Jahrhundertsommer. Selten ist es kühler als 27 Grad, da empfiehlt es sich kalte Orte aufzusuchen. Ich habe mich für die Wälder entschlossen. Hier ist es auch bei Hitze angenehm kühl und es gibt vieles zu entdecken. Vor allem der Teutoburger Wald hat es mir angetan.

Also Schuhe geschnürt, Rucksack an und auf geht das Wandern auf historischen Pfaden! Schon am Startpunkt der meisten Wandertouren wird man mit einem tollen Blick auf eine heidnische Kultstätte, die Externsteine, belohnt. Diese gewaltige Felsformation solltest du unbedingt am frühen Morgen oder am Abend fotografieren, denn nur dann sind hier kaum Reisetruppen unterwegs. Es empfiehlt sich ein Stativ mitzunehmen, um Belichtungsreihen für ein amtliches HDR-Bild erstellen zu können.

Du solltest dich ruhig trauen nicht die einfachen viel besuchten Massenwanderwege zu nehmen. Ein wenig Abseits von den Felsen gibt es ausgeschriebene Wege, die direkt in den vielfältigen Wald locken. Etwas steil bergauf aber sehr lohnenswert! Denn oben wartet ein toller Ausblick über das Waldgebiet, eine Heide mit Schnucken und Sonnenplätzen. Hier kann man super Naturpanoramas schießen. Am besten geht das natürlich mit einem Nodalpunktadapter.

Die anderen Pfade sind ebenfalls sehr sehenswert und für Abenteurer geschaffen. Man wandelt auf den Wegen von Römern und Germanen, sieht alte Wegweiser und kann sich teilweise gut vorstellen, wie hier Geschichte geschrieben wurde. Davon zeugt auch das riesige Hermannsdenkmal.

TEAM Q

DIE ABENTEUER VON QUIREGIRL UND DEM QUADRILLENMANN.

Es gab eine Zeit, in der ich mich ein wenig mit Reitsport beschäftigt hatte. Springreiten und Dressur, um genauer zu sein. Ich wollte auf Turnieren unbedingt bessere Fotos schießen und viel näher an das Geschehen und an die Hindernisse heran. Dazu gehörte es die Pferde besser kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen, ein Pferd mal festzuhalten, zu reiten und ja, auch die Boxen auszumisten. Bei meinen Besuchen hatte ich dann und wann mal einen großen Sack getrockneter Brötchen mit, die selbstverständlich gerecht aufgeteilt wurden. Ein sehr gutes Werkzeug und sehr beliebt so ein Brötchen.

Mit der Zeit hatte ich viel über den Reitsport und auch über Pferde gelernt. Zum Beispiel, dass ich nicht suchend auf den Boden schauen muss, wenn jemand "Ich habe meinen Steigbügel verloren" gerufen hat und ich nicht mit "Warte, ich helfe Dir suchen" reagieren brauche und dass ich eine Formation wie die Quadrille wirklich nicht alleine reiten muss…

Es gab immer viel zu erleben! So wurde eines Tages die Idee geboren, Abenteuer im Stil eines Comics festzuhalten. Selbstverständlich hätten die gesamten Abenteuer der "Team Q Serie" auf wahre Begebenheiten basiert. Der Comic hätte packende, reichhaltige Action mit Superpferden und Superhelden zu bieten gehabt. Super-Merchandising-Artikel wurden ebenfalls schon produziert. Doch aus Mangel an Zeit, wurde das Projekt Team Q nach nur einer Ausgabe gemeinschaftlich eingestellt.

Dieses 40 Sekunden-Intro war auf der damaligen Helden-Website in einer Flash-Animation eingebunden. Mit einem Klick auf das Q-Logo wurde es für die Besucher der Website dann musikalisch.

Auf einen "offiziellen" Soundtrack konnte ich damals (2005) jedoch auch nicht verzichten. Das Intro ist sehr direkt. Auf den Punkt. Der Soundtrack baut die Spannung von Anfang an auf. Ich wünsche packende Unterhaltung!

DEINE WELT

DEINE WELT. MEIN KINDERLIEDERALBUM.

Ich werde oft gefragt, wie ich eigentlich zur Musik gekommen bin. Ich werde versuchen, die Geschichte in gekürzter Form zu beantworten, denn ohne meine musikalische Vorgeschichte wäre zum Beispiel mein Kinderliederalbum "Deine Welt" nicht entstanden.

Solange ich mich erinnern kann - und das reicht bis zu meinem vierten Lebensjahr zurück - ist Musik ein wichtiges Thema für mich. Mit vier Jahren habe ich angefangen Klavier zu spielen. Wobei ich nicht nach Noten, sondern ausschließlich nach Gehör gespielt habe. Mit meiner Einschulung in die Grundschule haben sich meine musikalischen Prioritäten jedoch etwas "verschoben", sodass ich den Klavierunterricht einstellte, nicht jedoch das Spielen. Ich habe das große Glück gehabt, dass meine Grundschullehrerin sehr musikalisch war und mit uns im Musikunterricht viele unterschiedliche Instrumente ausprobiert und sehr viel gesungen hat.

Er erfreute im Musikunterricht durch sein Interesse. (Klasse 1b)

In meiner Freizeit bin ich quasi ständig mit Musik und Gesang in Berührung gekommen. Und das habe ich zwei bis heute sehr erfolgreichen Brüdern zu verdanken, die meine damaligen Nachbarn waren und mit deren Gesang, Musik, deren Bands und Produktionen ich aufgewachsen bin. Ich bin schon früh zu eigenen Konzerten, in den Proberaum und auch Veranstaltungen mitgefahren und habe so Backstage sehr viel mitbekommen und lernen können. Es war schon wirklich toll Kai und Matthias als Freund, Fotograf und Filmemacher zu begleiten, Bandmitglieder kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, Studioarbeit- und aufnahmen mitzuerleben und einfach ein wichtiger Teil des Ganzen zu sein. Ausverkaufte Konzerte, die Menge die einem zujubelt, der Spaß auf und vor der Bühne, Fans, die Textzeilen an- und mitsingen. Und wenn heute 81.360 Menschen alle zwei Wochen in Dortmund einen ganz bestimmten Titel singen und damit Gänsehaut erzeugt wird, dann ist auch das noch immer etwas ganz besonderes.

Solche Ereignisse und die Erfahrungen, die ich sammeln durfte, haben dafür gesorgt, dass ich bis heute mit sehr viel Spaß singe, komponiere, textdichte und Musik, Künstler und Musikvideos produziere.

Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich durch Kai auch Dirk kennengelernt. Uns verbindet bis heute eine enge Freundschaft und unsere musikalische Zusammenarbeit. Dirk ist ein wirklich exzellenter Gitarrist, Komponist, Textdichter und gefragter Produzent. Kai ist seit meiner Jugend musikalisches Vorbild und bis heute ein ausgezeichneter Sänger.

Und schon habe ich nach nur sechs kurzen Absätzen eine Antwort geben können und eine wunderbare Überleitung zu meinem Kinderliederalbum "Deine Welt" geschaffen, welches ich Anfang der 2000er Jahre komponiert, gesungen und für mich produziert habe. Deine Welt basiert auf wahre Begebenheiten, realen Unternehmungen wie Ruderboot fahren, Phantasiegeschichten, die ich mit Barbie Puppen mitgespielt habe und Figuren wie Gonzo und Rizo, die es mal bei McDonald's gab.

Viel Spaß und Freude beim Zuhören!
Für Nele.

GCSC90

EIN TEIL MEINER PERSÖNLICHEN GESCHICHTE. DIE JAHRE 1990 - 2000.

Wie bin ich im Alter von 13 Jahren nur auf den Namen General Century Software Corporation 1990 gekommen? In der siebten Klasse fing meine Begeisterung fürs Programmieren im Computerkurs "Informatik" an. Schnell war klar, Basic ist mein Thema... Es ist toll, dass man mit nur ein paar Zeilen Code, verschiedenste Ergebnisse auf einem Bildschirm sichtbar machen kann.

Wir hatten Commodore C64 und später IBM XT Computer, auf denen ich mit Basic und Q-Basic programmiert habe. Eine unserer Aufgaben im Kurs war es einen aussagekräftigen Namen zu finden. Meine Idee: Wenn die Befehle in englischer Sprache sind, sollte auch der Projektname in Englisch sein!

Ein sehr einfaches und doch programmiertechnisch komplexes Frage-Antwort-Rollenspiel war meine erste eigene Anwendung. Das Spiel passte ganz bequem auf eine 5,25″-Diskette, die immerhin 1200 KB Daten speichern konnte. Wer sollte damals so viel Speicher brauchen?

Für meine Schule programmierte ich dann einen Stundenplan, der auch als Terminplaner "zweckentfremdet" wurde, hatte ich meine Software doch extra "Stundenplan" genannt... Und für einen lokalen Lebensmittelhändler, der zur damaligen co op AG gehörte, programmierte ich in Q-Basic einen PersonalEinsatzplan (PerEin).

Mitte der 1990er Jahre programmierte ich bereits mit Microsoft Visual Studio für Windows. Im Jahr 2000 entstand mein Projekt MQSOFTWARE.