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DAS WANDERN IST NICHT NUR DES MÜLLERS LUST.

Es ist Sommer, ein Jahrhundertsommer. Selten ist es kühler als 27 Grad, da empfiehlt es sich kalte Orte aufzusuchen. Ich habe mich für die Wälder entschlossen. Hier ist es auch bei Hitze angenehm kühl und es gibt vieles zu entdecken. Vor allem der Teutoburger Wald hat es mir angetan.

Also Schuhe geschnürt, Rucksack an und auf geht das Wandern auf historischen Pfaden! Schon am Startpunkt der meisten Wandertouren wird man mit einem tollen Blick auf eine heidnische Kultstätte, die Externsteine, belohnt. Diese gewaltige Felsformation solltest du unbedingt am frühen Morgen oder am Abend fotografieren, denn nur dann sind hier kaum Reisetruppen unterwegs. Es empfiehlt sich ein Stativ mitzunehmen, um Belichtungsreihen für ein amtliches HDR-Bild erstellen zu können.

Du solltest dich ruhig trauen nicht die einfachen viel besuchten Massenwanderwege zu nehmen. Ein wenig Abseits von den Felsen gibt es ausgeschriebene Wege, die direkt in den vielfältigen Wald locken. Etwas steil bergauf aber sehr lohnenswert! Denn oben wartet ein toller Ausblick über das Waldgebiet, eine Heide mit Schnucken und Sonnenplätzen. Hier kann man super Naturpanoramas schießen. Am besten geht das natürlich mit einem Nodalpunktadapter.

Die anderen Pfade sind ebenfalls sehr sehenswert und für Abenteurer geschaffen. Man wandelt auf den Wegen von Römern und Germanen, sieht alte Wegweiser und kann sich teilweise gut vorstellen, wie hier Geschichte geschrieben wurde. Davon zeugt auch das riesige Hermannsdenkmal.